
Erfolgreiche Waschsaison 2011 zu Ende.
Es hat sich herum gesprochen, das der Waschplatz in Mellenbach - Glasbach überaus goldhöffig ist. Waschergebnisse von 80 – 100 Flitter Seifengold pro Wäscher waren an der Tagesordnung. Spitzenreiter war ein Rostocker Digger der auf einer Pfanne 26 Partikel auswaschen konnte. Selbst ungeübte Wäscher hatten stolze Ergebnisse. Highlight waren 6 Nuggets sowie mehrere Quarzeinschlüsse.
Der Goldwäscher Achim Sommer bittet alle Interessenten sich möglichst rechtzeitig vor Eintreffen telefonisch anzumelden, damit für alle die Exkursionen erfolgreich durchgeführt werden können. Pensionen und Quartiere können hier organisiert und bereitgestellt werden. Ich wünsche allen Diggern und solche die es werden wollen ein gutes Jahr 2012, und freue mich auf einen Waschgang mit Euch hier in Mellenbach - Glasbach im schönen wildromantischen Schwarzatal.

04.08.2008: Sensationell - Achim Sommer wäscht den Fund seines Lebens in der Schwarza am Goldwaschplatz in Mellenbach-Glasbach

Am Montag den, 4.8.2008, fand Achim Sommer, seinen bisher spektakulärsten Fund in seiner Waschpfanne. 13 Nuggets landeten in seiner Waschschüssel, als er mit seiner Waschpumpe ein Nugget nach dem anderen aus der Felsspalte heraussaugte. © Allgemeiner Anzeiger


Achim Sommer: “Das ist der Fund meines Lebens! Die 13 Nuggets lagen alle in dieser Felsspalte. Ich hatte den richtigen Riecher!” Dieser Goldfund fand ein besonderes Echo in der Thüringer Presselandschaft. Anbei Ausschnitte aus der ©BILD vom 7.8.08 und Allgemeiner Anzeiger Saalfeld-Rudolstadt vom 6.8.08.


Das Magazin berichtet in einem ausführlichen Bericht von © Beate Tyron über das Erlebnis “Gold waschen” in Mellenbach-Glasbach/ Schwarzatal.

Goldtraditionen im Schwarzatal
Durch den Übergang zur Ware - Geld - Wirtschaft wurde die Gewinnung von Edelmetallen und Erzen für die Landesherren immer bedeutungsvoller. Die Berge links und rechts der Schwarza verfügten über entsprechende geologische Voraussetzungen (wovon Bezeichnungen wie z.B. “Güldene Kirche”, “Goldisthal” noch heute zeugen). Quelle:©www.mellenbach-glasbach.eu
Aber auch Begriffe im Seiffen (Glasbachtal) deuten auf Goldgrabungen hin. Auf dem Birkigt findet man noch heute zwischen den Weiden undeutbare Erdhügel, welche laut aus Überlieferungen in der Familie aus der Goldgräberzeit stammen, die vorhandene Quelle ist heute ein "Moorgebiet" und verlandet.
Die güldene Kirche, ein Aussichtspunkt auf dem Steinberg. Hier finden Stollenliebhaber unterhalb des Steinbergblicks einen ca. 15-20 m langer Stollen, der frei zugänglich ist und ergründet werden kann. Er wurde in einer Zeit getrieben, als man in dieser Gegend nach Gold vermutete. Schnell wurde dieses jedoch wieder beendet, geblieben ist dieser kleine Stollen. Nach Überlieferungen war dieses vor ca. 200 Jahren, die Unmengen von Geröll deuten auf Abraum hin.
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Wegweiser von Oberhain kommend.
| | Ca. 20 Meter unterhalb des Steinberghäusschen findet man versteckt einen kleinen begehbaren Stollen und wenn man ganz genau hinschaut, sieht man eine Unzahl von goldig glänzenden Einschlüssen. | | Blick aus dem Stollen, am Ende kann man aufrecht, in einer Art Gewölbe stehen. Aus Übermittlungen, sollen sich noch weitere Stollen im Umkreis befinden, welche aber nicht mehr bekannt sind.
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Wissenschaftliche Ergründung: Glasbach-Granit [Glasbach Granite] ¾ in die neoproterozoische ® Frohnberg-Formation südöstlich des ® Kernzone-Komplexes im Bereich des Schwarzburger Antiklinoriums meist schichtparallel intrudierter, teilweise stark kataklastischer, geschieferter und mylonitisierter mittelkörniger cadomischer Granit (Abb. 34.1); 207Pb/206Pb-Bestimmungen weisen auf ein Bildungsalter von 541 ± 7 Ma b.p. (Ediacarium/Kambrium-Grenzbereich) hin. /TS/
Literatur: H.-R. v. Gaertner (1951); F. Falk (1974); P. Bankwitz & E. Bankwitz (1995a); M. Gehmlich et al. (1997a, 1997b, 1998); U. Linnemann et al. (1997; 1999, 2000); M. Gehmlich (2003); M. Tichomirowa (2003); P. Bankwitz & E. Bankwitz (2003a)
© http://regionalgeologie-ost.de/Dok%20G.htm
